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SOZ / AES / Abschlussarbeiten

Diplomarbeiten an der Abteilung für Empirische Sozialforschung

Abschlussarbeiten
Habilitation / Gutachten
Dissertationen
Abgeschlossene DA
Laufende DA
Richtlinien

Es werden vorzugsweise Diplomarbeiten in folgenden Themenbereichen betreut:

  • Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Sozialstrukturanalyse und soziale Ungleichheitsforschung
  • Vorurteilsforschung
  • Familiensoziologie, Kindheits- und Jugendsoziologie
  • Politische Soziologie (Schwerpunkt: Wahlforschung)
  • Soziologie des Abweichenden Verhaltens
  • Gesundheitsforschung

Die Diplomarbeiten an der Abteilung müssen einen empirischen Schwerpunkt aufweisen. Nicht nur die Erhebung und Auswertung eigener Daten sondern auch eine Analyse vorliegender Sekundärdaten (wie z.B. ECHP, Europäische Wertestudie, ...) ist dabei möglich. Bei Interesse ersuchen wir um Kontaktaufnahme mit den MitarbeiterInnen der Abteilung. Eigene Themenvorschläge sind willkommen. Es ist vorab ein Konzept zu erstellen: Richtlinien

Mögliche Themen aus den oben genannten Bereichen könnten sein:

  • Methoden der empirischen Sozialforschung: Forschungsschwerpunkte der Abteilung sind derzeit computerunterstützte Befragungsformen, die Netzwerkforschung und die Clusteranalyse. Mögliche Diplomarbeitsthemen könnten daher sein: Clusteranalyse von Verlaufsdaten; Soziale Wünschbarkeit bei ONLINE-Befragungen, Human-Computer-Interaction im Rahmen von Erhebungsverfahren, Anwendungen netzwerkanalytischer Verfahren in der empirischen Sozialforschung, usw. Aber auch Themen zu anderen Methoden sind willkommen.
  • Sozialstrukturanalyse und soziale Ungleichheitsforschung: Hier können z.B. Sekundärdatenanalyse des ECHP (http://www.iccr-international.org/echp) des Mikrozensus (http://www.statistic-austria.at) oder von OECD-Daten (z.B. http://www.pisa.oecd.org) durchgeführt werden. Mögliche Fragestellungen könnten sein: Soziale Mobilität in Österreich (Gibt es heute mehr oder weniger soziale Aufstiegsmöglichkeiten als vor zehn oder zwanzig Jahren?); Bildungschancen von Migrantenkindern; Lebenschancen von Kindern. Aber auch empirische Arbeiten zu sozial- und gesellschaftspolitischen Maßnahmen sind möglich, wie z.B. die Entwicklung eines Grundeinkommensmodells für Österreich.
  • Vorurteilsforschung: Hier könnte eine Sekundärdatenanalyse des Eurobarometers (http://www.za.org) oder der europäischen Wertestudie (http://www.pastoral.univie.ac.at/studien/index.htm?pages/studien/) zum Beispiel zum Thema Fremdenfeindlichkeit durchgeführt werden.
  • Familiensoziologie einschließlich Kindheitssoziologie und Jugendsoziologie: Mögliche Fragestellungen könnten sein: Wie wirken sich Änderungen in der Wertestruktur, im Erwerbsarbeitsbereich, die wachsende Vorrangstellung der Ökonomie, ... auf die Familien(strukturen) und –beziehungen aus? Welche neuen Herausforderungen in der alltäglichen Lebensführung von Familien, Jugendlichen und Kinder sind damit verbunden? Exemplarische Themenbereiche sind: Trennung und Scheidung und ihre Folgen; Paarbeziehungen in (post-)modernen Gesellschaften, Eltern-Kind-Beziehungen im Lebensverlauf, Gewalt in Familien, Neue Medien und Familie, Armutsrisiko von Kindern und Jugendlichen in Wohlfahrtsgesellschaften. Kooperationen: Die Kooperation mit familien- und kinderrelevanten Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sowie familienrelevanten Forschungseinrichtungen bei der Erstellung der Diplomarbeit ist erwünscht.
  • Politische Soziologie: An der Abteilung werden Arbeiten betreut, die dem Bereich Wahlsoziologie zuzuordnen sind: Bestimmungsgründe des Wahlverhaltens, Wählerstromanalysen, Wahlkämpfe, Medien usw.
  • Soziologie des Abweichenden Verhaltens: Der Begriff des „Abweichenden Verhaltens“ ist allgemeiner als jener des kriminellen Handelns. Er umfasst auch unterschiedliche Formen des Sucht- und Risikoverhaltens sowie nicht-kriminelle Regelverstöße, wie z.B. Verletzung des Rauchverbots, Schwarzfahren usw.. Ein mögliches Thema könnte eine Aggregatdatenanalyse zum Zusammenhang Kriminalität und wirtschaftlicher Entwicklung sein oder die Analyse geschlechtsspezifischer Differenzen beim Risikoverhalten. In Kooperation mit dem Institut Suchtprävention (http://www.praevention.at/) sind Arbeiten zu Themen stoffgebundenen und stoffungebundenen Suchtverhaltens möglich. Sekundärdaten und aktuelle Themen sind in Abstimmung mit dem Institut Suchtprävention zugänglich.

Impressum | Letzte Änderung: 09.03.2010 | F.d.I.v.: Joachim Nemella   ||   Feedback Zum Seitenanfang
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